Stand: September 2026
Ein Grätzl im 6. Bezirk. Stark bei Öffis und Sicherheit; Leistbarkeit fällt hier etwas ab.
Die Mariahilfer Straße ist ein Ort, an dem sich das Leben tagsüber vor allem auf den Füßen abspielt. Zwischen hohen Fassaden und vielen Menschen, die flanieren und einkaufen, kommt man schnell von einem Geschäft zum nächsten. Abends wird es hier ruhiger, aber das Zentrum ist immer nah.
Das Straßenbild besteht fast durchgehend aus Gründerzeit-Zinshäusern.
Die sechs Dimensionen
Licht & Bebauung
Mariahilfer Straße ist eng und hoch bebaut — das Licht fällt schmal zwischen die Fassaden, und in den Gassen wird es früher schattig. Dazu die Hanglage: Sie nimmt der tiefen Abendsonne früh einen Teil. Am Ortskern gemessen: rund 13,5 Stunden direkte Sonne am längsten Tag, im Dezember rund 1,3 Stunden. Die niedrige Wintersonne (in Wien mittags nur ~18° hoch) bleibt hier großteils hinter den Dächern. Wie hell eine einzelne Wohnung ist, entscheiden Stockwerk, Ausrichtung und Hof- oder Straßenseite — gemessen ist der Ortskern des Grätzls.
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Das Dach über Mariahilfer Straße
Im Umkreis von 450 m um den Ortskern tragen die Gebäude rund 17 ha Dachfläche, die nach ihrer Neigung begrünbar wäre — 43,6 % der dortigen Dachfläche, gerechnet aus dem amtlichen Dachmodell der Stadt Wien. Rechnerisch blieben darauf rund 31 200 m³ Regen im Jahr oben statt im Kanal. Der modellierte Hitze-Index liegt hier bei 68 von 100, und mit 594 Straßenbäumen im selben Umkreis steht das Grätzl unter dem Median von 808 — drei Zahlen nebeneinander, keine Empfehlung daraus.
Der Umkreis ist eine feste Bezugsfläche, keine Grätzl-Grenze, und die Kreise benachbarter Grätzl überlappen — die Zahlen lassen sich deshalb nicht addieren. Ob eines dieser Dächer schon begrünt ist, sagt ein Geometriemodell nicht; ob es den Aufbau trägt, entscheidet die Statik. Stichtag der Geometrie: 2016. Alle Bezirke im Vergleich →
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Häufige Fragen zu Mariahilfer Straße
Wie gut lässt es sich in Mariahilfer Straße wohnen?
Mariahilfer Straße erreicht im Living Score 80 von 100 (Sehr gute Wohnlage). Am stärksten ist Öffis (Sehr gut), gefolgt von Sicherheit; Leistbarkeit fällt im Vergleich etwas ab. Der Score fasst sechs Dimensionen aus offenen Daten (Stadt Wien OGD, OpenStreetMap, Wiener Linien, Statistik Austria) zusammen.
Wo liegt Mariahilfer Straße?
Mariahilfer Straße liegt im 6. Wiener Gemeindebezirk (Mariahilf), Postleitzahl 1060.
Wie sicher ist Mariahilfer Straße?
Sicherheit in Mariahilfer Straße: Gut (7.8/10), auf Basis der polizeilichen Anzeigenstatistik. Ein Orientierungswert für die Gegend, keine Aussage über eine einzelne Adresse.
Ist Mariahilfer Straße gefährlich?
Kurz: nein — Wien gilt international als eine der sichersten Großstädte, und das gilt für alle 23 Bezirke. Mariahilfer Straße liegt auf der Sicherheits-Dimension bei 7.8 von 10 (Gut). Wichtig zum Einordnen: Die Anzeigenstatistik zählt Taten dort, wo sie GESCHEHEN, nicht dort, wo Betroffene wohnen. Bezirke mit Bahnhöfen, Ausgehvierteln und vielen Besuchern sammeln darum mehr Anzeigen, ohne dass eine Wohnstraße ein paar Ecken weiter deshalb anders wäre. Innerhalb eines Bezirks ist der Unterschied zwischen einem belebten Knotenpunkt und einer Seitengasse meist größer als der zwischen zwei Bezirken.
Wie gut sind die Öffis in Mariahilfer Straße?
Öffentliche Anbindung in Mariahilfer Straße: Sehr gut (9.7/10) – gemessen an der Nähe zu U-Bahn, Bim und Bus (Wiener Linien).
Ist Mariahilfer Straße laut?
Ruhe in Mariahilfer Straße: Gut (7.2/10), gemessen an der Verkehrslärm-Belastung. Ein Teil des Viertels liegt an der Gumpendorfer Straße; ein paar Gassen weiter wird es deutlich ruhiger. Direkt dort hört man den Verkehr deutlich, am Balkon dahinter tritt er in den Hintergrund. Nachts beruhigt es sich spürbar — der Pegel fällt unter die Grenze, ab der überhaupt kartiert wird. Die verkehrsstärksten benannten Achsen im Umkreis, nach amtlicher Jahresverkehrsmenge: Getreidemarkt (rund 50 992 Kfz/Tag) · Museumsplatz (rund 48 815 Kfz/Tag) · Linke Wienzeile (rund 19 248 Kfz/Tag).
Wie heiß wird Mariahilfer Straße im Sommer?
Im Sommer ist Mariahilfer Straße hitzeanfällig — wärmer als der Wiener Durchschnitt. Hitze-Index 68 von 100 (Wiener Mittel 57), modelliert. Dichte, geschlossene Bebauung speichert die Tageswärme und gibt sie nachts nur langsam ab; kühlendes Grün ist knapp. Das ist ein MODELLIERTER Wert (aus Bebauung, Dichte, Grün, Straßenbäumen, Wassernähe und Höhenlage, abgeglichen mit der Klimaanalysekarte der Stadt Wien), kein gemessener Temperaturwert und keine Zahl an Hitzetagen. Innerhalb eines Gebiets streut es stark: ein begrünter Innenhof und eine baumlose Gasse ein paar Meter weiter sind nicht dasselbe.
Wie grün ist Mariahilfer Straße?
Grünflächen in Mariahilfer Straße: Mittel (6.2/10). Für größere Parks sind die Wege hier eher etwas länger.
Für wen eignet sich Mariahilfer Straße?
Am ehesten für alle, die kurze Wege mit den Öffis und eine sichere Gegend schätzen. Weniger ideal, wenn ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ganz oben auf deiner Liste steht — das ist hier der Kompromiss.
Ist Mariahilfer Straße teuer?
Richtwerte für Mariahilfer Straße: Miete rund €22/m², Kauf rund €9 500/m² (indexierte Orientierung). Leistbarkeit im Living Score: Mittel.
Wie sind die Lichtverhältnisse in Mariahilfer Straße?
Mariahilfer Straße ist eng und hoch bebaut — das Licht fällt schmal zwischen die Fassaden, und in den Gassen wird es früher schattig. Am Ortskern gemessen: rund 13,5 Stunden direkte Sonne am längsten Tag, im Dezember rund 1,3 Stunden. Wie hell eine einzelne Wohnung ist, entscheiden Stockwerk, Ausrichtung und Hof- oder Straßenseite — gemessen ist der Ortskern des Grätzls.
Welche Bauweise prägt Mariahilfer Straße?
In Mariahilfer Straße: Das Straßenbild besteht fast durchgehend aus Gründerzeit-Zinshäusern. Laut der amtlichen Bautypologie der Stadt Wien sind rund 84 % der Wohngebäude hier Gründerzeit-Zinshäuser (1848–1918). Wie eine einzelne Wohnung geschnitten ist, hängt vom jeweiligen Haus ab.
Wie viel Dachfläche rund um Mariahilfer Straße ließe sich begrünen?
Im Umkreis von 450 m um den Ortskern von Mariahilfer Straße sind rund 17 ha Dachfläche nach ihrer Neigung begrünbar, also 43,6 % der dortigen Dachfläche. Die Zahl entsteht aus dem Generalisierten Dachmodell LOD2.1 der Stadt Wien: je Dachfläche werden die amtliche Fläche und die amtliche Neigung gelesen und nach den Schwellen des Gründachpotenzialkatasters eingeordnet (bis 5° intensiv und extensiv, bis 20° extensiv, Mindestgröße 5 m²). Sie sagt nichts darüber, welches dieser Dächer schon begrünt ist, und nichts über die Statik.