







Kommt die Sonne
an dein Fenster?
Der Licht-Check
für Wien
Im Exposé steht „lichtdurchflutet“. Hier wird nachgerechnet — aus den amtlich gemessenen Traufhöhen der Nachbarhäuser, für jede Himmelsrichtung und für dein Geschoß.
Azima ist der Licht-Check für Wien: ein kostenloses Werkzeug im Browser, das für eine Adresse aus dem amtlichen Wiener Dachmodell rechnet, wann direkte Sonne ans Fenster kommt — je Geschoß und Himmelsrichtung und, mit Grundriss, je Raum. Der Grundriss kann als PDF, OpenImmo, IFC oder als Bild aus dem Inserat kommen; gelesen wird alles auf dem eigenen Gerät.
Eine Wohnung sieht man zwanzig Minuten lang, an einem Tag, zu einer Uhrzeit. Ob im Dezember überhaupt Sonne hereinkommt, entscheiden die Häuser gegenüber — und das sieht man aus der Wohnung heraus nicht. Azima rechnet es für eine Adresse: den echten Verbauungshorizont rund ums Haus, die Sonnenbahn darüber, und was unten und weiter oben davon übrig bleibt.
Wie es funktioniert
Grundriss aus dem Inserat: kopieren, einfügen, rechnen
Sonnen-Werkzeuge hören bei der Adresse auf. Hier kommt die Wohnung mit dem Grundriss dazu — als Bild aus dem Inserat, eingefügt mit Strg+V, oder als PDF, OpenImmo-Export oder IFC-Modell auf die Seite gezogen. Gelesen wird im Browser, Raum für Raum; fehlt eine Zahl, werden die Räume aus der Zeichnung gemessen und gegen die angegebene Wohnfläche geprüft. Danach kennt Azima deine Räume, rechnet die Sonnenstunden für jeden davon über das Jahr, und das Ergebnis lässt sich als PDF sichern. Hochgeladen wird nichts: die Datei wird auf deinem Gerät gelesen und bleibt dort.
Was Azima nicht aus dem Bild übernimmt, ist die Lage der Räume zueinander — die Zeichnung zeigt die erkannten Räume mit ihren Namen und Flächen in einer gesetzten Anordnung. Was die Erkennung nicht sicher liest, bleibt leer und wird gesagt; erfunden wird kein Raum.
Wien, und nur Wien
Sonnen-Werkzeuge, die überall auf der Welt funktionieren, müssen überall mit denselben Worten über Genauigkeit sprechen. Azima deckt eine Stadt ab — und kann deshalb Adresse für Adresse sagen, wie viele der verschattenden Nachbarn mit amtlich gemessener Traufhöhe im Wiener Dachmodell stehen. Wo dieser Anteil zu dünn ist, kommt keine Zahl. Gerechnet wird aus offenen Daten der Stadt Wien, OpenStreetMap und eigenen Messreihen, beim Bauen aus den Dateien selbst gezählt. Was nicht gemessen ist, heißt Modell; was fehlt, bleibt leer.
Was es nur bei Azima gibt
Für wen
Im Exposé steht „lichtdurchflutet", die Käuferin fragt: wann? Architekturbüros prüfen den Grundriss gegen die Nachbarbebauung, bevor die Fenster gesetzt sind — Stunden je Zimmer, Sommer und Winter. Bauträger belegen die Besonnung jeder Einheit mit gemessenen Höhen statt Rendering-Versprechen. Makler legen dem Eigentümer in fünf Minuten die Verschattungsstudie des echten Blocks als PDF hin, ohne Daten herauszugeben — eine Rechnung, die man am Fenster nachprüfen kann, kein Rendering. Und Wohnungssuchende wissen vor der Besichtigung, ob die Abendsonne wirklich ins Wohnzimmer kommt. Für Makler und Bauträger: Objektdaten rein, Ortsbericht raus →
Wofür es benutzt wird
Die meisten kommen mit einer Wohnung im Kopf. Der zweithäufigste Anlass ist kleiner und genauso echt: Pflanzen. Ob auf diese Fensterbank eine Monstera gehört oder ein Kaktus, hängt an derselben Zahl — Stunden direkte Sonne, für dieses Geschoß. Welche Zimmerpflanze passt zu deinem Fenster?
Häufige Fragen
Was ist Azima?
Azima ist der Licht-Check für Wien: ein kostenloses Werkzeug im Browser, das für eine Adresse aus dem amtlichen Wiener Dachmodell rechnet, wann direkte Sonne ans Fenster kommt — je Geschoß und Himmelsrichtung und, mit Grundriss, je Raum. Es gehört zu Vienna Living Map und läuft ohne Konto.
Wie viel direkte Sonne hat eine Wohnung in Wien?
Das hängt weit weniger an der Himmelsrichtung als daran, was gegenüber steht. In einer engen Gründerzeit-Gasse liegt eine Südwohnung früh am Nachmittag im Schatten, während der vierte Stock im selben Haus die Sonne noch stundenlang hat. Der Licht-Check rechnet den echten Verbauungshorizont rund um eine Adresse — für jede Himmelsrichtung die Höhe, über die die Sonne erst hinweg muss — und hält die Sonnenbahn des Tages dagegen.
Auf welchen Daten beruht das?
Die Gebäudehöhen kommen aus dem Generalisierten Dachmodell der Stadt Wien (LOD2.1, CC BY 4.0) — Traufe und First, gemessen statt geschätzt. Wo es fehlt, zählt ein OpenStreetMap-Eintrag. Das Gelände kommt aus dem Copernicus-Höhenmodell, der Sonnenstand aus der Astronomie. Geraten wird nichts.
Was passiert, wenn die Datenlage nicht reicht?
Dann kommt keine Zahl, sondern der Grund samt Abdeckung. Eine erfundene Stunde Sonne ist schlimmer als keine Auskunft, weil danach niemand mehr der richtigen glaubt. Das ist der eine Punkt, den die meisten Sonnen-Werkzeuge nicht tun: sie liefern immer ein Ergebnis.
Macht das Stockwerk einen Unterschied?
Einen großen. Sonnenkarten hören an der Hausmauer auf; hier läuft die Rechnung daran hoch. In einer tiefen Gasse erreicht die flache Wintersonne das Erdgeschoß nie und läuft weiter oben trotzdem über die Nachbardächer — dieser Unterschied wird aus denselben echten Gebäudehöhen gemessen, und der Check sagt, ob es ihn an dieser Adresse gibt.
Kann ich meinen Grundriss hochladen?
Ja — und er bleibt auf deinem Gerät. Das PDF des Verkaufsplans, einen OpenImmo-Export, ein IFC-Modell oder ein Bild des Plans auf die Seite ziehen oder einfügen: gelesen wird im Browser, Raum für Raum, mit einer Probe, ob die Flächen die angegebene Wohnfläche ergeben. Danach kennt der Check die Räume und rechnet die Sonnenstunden für jeden Stichtag über das Jahr. Es gibt keinen Upload, keinen Endpunkt, kein Konto. Nachprüfbar im Netzwerk-Tab: es geht nichts hinaus.
Kann ich einen Grundriss von willhaben einfügen?
Ja, als Bild. Den Grundriss im Inserat kopieren oder als Screenshot sichern und in Azima mit Strg+V (Mac: Cmd+V) einfügen — oder die Bilddatei auf das Ablagefeld ziehen. willhaben ist dabei nur ein Beispiel: jedes Inseratsbild, jeder Scan geht denselben Weg, und es besteht keine Verbindung zu einem Portal. Das Bild wird auf deinem Gerät gelesen und nie hochgeladen; danach lassen sich die erkannten Räume korrigieren.
Wie genau sind Räume aus einem Bild?
Raumnamen liest die Texterkennung im Browser. Stehen die Quadratmeter lesbar im Bild, gelten sie. Sind die Ziffern zu klein — bei Bildschirmfotos aus Inseraten die Regel — werden die Räume als Felder zwischen den Wänden aus der Zeichnung gemessen und über die Wohnfläche des Inserats in Quadratmeter umgerechnet. Große Räume lagen im Test wenige Prozent neben der Planangabe, kleine Kammern deutlich weiter; das steht so im Ergebnis, und unter „Stimmt etwas nicht? Räume korrigieren" lässt sich jede Zahl ändern. Die Lage der Räume zueinander wird nicht aus dem Bild übernommen.
Kann ich das Ergebnis speichern?
Ja, als echtes PDF — eine Seite mit der Adresse, den Stunden, dem gemessenen Horizont als Zeichnung (die Dachlinie ringsum, die Sonnenbahn darüber), den Räumen und den Grenzen der Rechnung. Es entsteht im Browser, es wird also nichts verschickt. Die Grenzen reisen absichtlich mit: ein Blatt wird weitergegeben und steht später ohne die Seite da, die es erklärt hat.
Verlässt meine Adresse das Gerät?
Sie geht für die Nachbarhäuser an OpenStreetMap — und sonst nirgendwohin. An diese Seite geht nichts zurück, das Ergebnis bleibt auf dem Gerät. Nachprüfbar im Netzwerk-Tab.
Was kostet der Licht-Check?
Nichts. Kein Konto, keine Anmeldung, kein Tracking.
Quellen: Stadt Wien — Generalisiertes Dachmodell LOD2.1 (CC BY 4.0) · OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL) · Copernicus-Höhenmodell · Sonnenstand astronomisch gerechnet. Es ist eine Rechnung, kein Gutachten: über Vorhänge, die Hofseite oder einen Balkon über deinem Fenster sagt sie nichts. Kein Nachweis nach § 106 BO Wien / OIB-RL 3 und keiner nach ÖNORM EN 17037 — deren Schwellen dienen der Einordnung.

