Objektdaten rein, Ortsbericht raus
Ein Grundriss-PDF, ein OpenImmo-Export oder ein IFC-Modell geht hinein. Heraus kommt ein Bericht über das Licht in diesen Räumen und über das, was vor der Tür liegt — gemessen aus offenen Daten, nicht geschrieben aus einem Verkaufstext.
Ein Exposé beschreibt die Wohnung. Was es fast nie beschreibt, ist das, woran die Wohnung nichts ändern kann: welcher Raum im Dezember Sonne bekommt, wie laut die Straße nachts ist, wie sich die Sommerhitze in diesem Block verhält, ob das Dach eine Anlage trüge. Diese Fragen entscheiden, ob jemand die Wohnung im zweiten Winter noch mag — und sie sind aus offenen Daten beantwortbar, für jede Wiener Adresse.
Licht-Check öffnen →Drei Wege hinein
Auf welchem Weg die Daten auch kommen: hinter allen dreien steht EIN Leser — deshalb können Bildschirm und exportiertes PDF nie auseinanderlaufen. Was eine Datei nicht enthält, bleibt leer und wird als fehlend benannt; nichts wird mit einer plausiblen Annahme aufgefüllt.
Und heraus kommt ein Blatt, das man weitergeben kann
Ein Vektor-PDF, kein Bildschirmfoto: Text bleibt Text, die Schrift ist eingebettet, auf jedem Gerät steht dasselbe, und statt eines Druckdialogs kommt ein Download. Seitenzahlen, unter jeder Zahl ihre Quelle, und in der Kopfzeile der Absender. Vor dem Export lassen sich Seiten abwählen — Licht, Räume, Am Himmel, Umfeld, Lage.
Eine Regel gilt für alles davon, und sie gehört ausgesprochen: ein gemessener Nachteil wird nie entfernt. Fluglärm, Verschattung und Sommerhitze bleiben im Bericht und werden besser erklärt — abschalten lassen sie sich nicht. Ein Bericht, den der Auftraggeber nachstellen kann, ist keiner.
Häufige Fragen
Verlässt die Datei meinen Rechner?
Nein. PDF, XML und IFC werden im Browser gelesen — es gibt keinen Upload und keinen Endpunkt, an den sie gehen könnten. Die Adresse selbst geht immer nur gerundet an Fremddienste (Gebäudehöhen, Baumkataster, Dachkataster), nie vollständig.
Was steht am Ende im Bericht?
Stunden direkte Sonne je Raum an den Stichtagen Sommer und Winter, die Sonnenlast der Wohnung als Karte, das Pflanzenlicht je Raum, die Fluglärm-Lage — und das Umfeld: modellierte Sommerhitze, Straßenlärm aus der amtlichen Kartierung 2022, Straßenbäume, Märkte, Wasser, dazu das Solarpotenzial des Daches aus dem Kataster der Stadt Wien. Jede Zahl trägt ihre Quelle und ihre Grenze.
Ist das ein Besonnungsnachweis?
Nein, und er behauptet es nirgends. Es ist ein Modell aus Fensterrichtung, gemessenen Nachbarhöhen (oder, wo die dünn sind, der gesetzlichen Bauklasse) und dem echten Sonnenlauf. Vorhänge, Balkone und eine helle Wand gegenüber kennt die Rechnung nicht. Ein Nachweis nach ÖNORM ist ein anderes, unterschriebenes Dokument.
Kann mein Name darauf stehen?
Ja. Der Absender-Platz gehört dem, der den Bericht weitergibt: Name und Kontakt bleiben in Ihrem Browser und stehen auf den Seiten. Auf dem Deckblatt steht nicht die Marke des Werkzeugs — das Erzeugnis gehört dem Absender.
Was kostet ein Versuch?
Ansehen kostet nichts. Licht-Check öffnen, einen Plan hineinziehen und das Ergebnis am Bildschirm lesen, bevor irgendetwas exportiert wird.
Quellen: Stadt Wien Open Data (generalisiertes Dachmodell LOD2.1, Flächenwidmung, Baumkataster, Solarkataster, CC BY 4.0) · OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL) · Umgebungslärmkartierung 2022 (CNOSSOS-EU), laerminfo.at · Sonnenstand astronomisch gerechnet. Orientierungswerte, kein Rechtsdokument.
