Am kühlsten bleibt Döbling, am hitzeanfälligsten ist Innere Stadt. Alle 23 Bezirke von kühl bis heiß — modelliert aus Bebauung, Grün, Bäumen & Wasser.
Wo sich Wien im Sommer aufheizt, hängt an der Bauweise: dicht bebaute, versiegelte Gründerzeit-Viertel stauen die Hitze und kühlen nachts kaum ab (Hitzeinseln), während grüne, locker bebaute Lagen, die Nähe zu offenem Wasser und die Wienerwald-Hänge merklich kühler bleiben. Der Index ist aus genau diesen echten Faktoren modelliert und mit der Klimaanalysekarte der Stadt Wien abgeglichen — kein gemessener Temperaturwert. Innerhalb eines Bezirks schwankt es stark: ein Park oder eine Wasserlage ist deutlich kühler als eine enge Häuserschlucht daneben.
Modellierter Hitze-Anfälligkeits-Index (Bebauung, Grün, Bäume, Wasser, Höhe) — abgeglichen mit der Klimaanalysekarte der Stadt Wien (Stadtklimaanalyse 2020, CC BY 4.0). Kein gemessener Temperaturwert; variiert innerhalb jedes Bezirks.
Kühle, grüne Grätzl auf der Karte finden →Welcher Bezirk ist im Sommer am kühlsten?
Am kühlsten bleibt im Modell Döbling — grün, locker bebaut und teils an den Wienerwald-Hängen. Generell bleiben die grünen Hügelbezirke (19., 18., 13., 17.) und Wasserlagen kühler.
Welcher Bezirk ist am hitzeanfälligsten?
Am hitzeanfälligsten ist Innere Stadt — dicht, versiegelt und wenig Grün. Die inneren Gründerzeitbezirke und der Gürtel heizen sich am stärksten auf und kühlen nachts am wenigsten ab.
Wie wird der Hitze-Index berechnet?
Er ist aus echten Treibern modelliert — Bebauungsenge (Sky-View), Bebauungsdichte, Grünflächen, Straßenbäume, Nähe zu offenem Wasser und Höhenlage — und mit der Klimaanalysekarte der Stadt Wien (CC BY 4.0) abgeglichen. Ein modellierter Anfälligkeits-Index, kein gemessener Temperaturwert.
Was hilft gegen Sommerhitze bei der Wohnungswahl?
Grün und Bäume in Gehweite, Nähe zu offenem Wasser (Donau, Alte Donau), ein offenes, locker bebautes Umfeld und eine höhere Lage. Auch in einem heißen Bezirk kann eine Lage am Park oder Wasser deutlich kühler sein.