Mariahilf
Stand: August 2026
Stark bei Sicherheit und Luftqualität; Leistbarkeit fällt hier etwas ab.
Die Gassen sind eng, die Häuser stehen dicht, und der Alltag hat Tempo — vieles erledigt sich zu Fuß. Cafés und kleine Geschäfte prägen das Viertel, abends ist die Auswahl an Lokalen groß. Für viel Grün sind die Wege hier allerdings länger.
Das Straßenbild besteht fast durchgehend aus Gründerzeit-Zinshäusern.
Die sechs Dimensionen
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Mariahilfer StraßeLinke Wienzeile
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Häufige Fragen zu Mariahilf
Ist Mariahilf ein guter Bezirk zum Wohnen?
Mariahilf erreicht im Living Score 72 von 100 (Gute Wohnlage). Am stärksten ist Sicherheit (Gut), gefolgt von Luftqualität; Leistbarkeit fällt im Vergleich etwas ab. Der Score fasst sechs Dimensionen aus offenen Daten (Stadt Wien OGD, OpenStreetMap, Wiener Linien, Statistik Austria) zusammen.
Wie sicher ist Mariahilf?
Sicherheit in Mariahilf: Gut (7.5/10), auf Basis der polizeilichen Anzeigenstatistik. Ein Orientierungswert für die Gegend, keine Aussage über eine einzelne Adresse.
Ist Mariahilf gefährlich?
Kurz: nein — Wien gilt international als eine der sichersten Großstädte, und das gilt für alle 23 Bezirke. Mariahilf liegt auf der Sicherheits-Dimension bei 7.5 von 10 (Gut). Wichtig zum Einordnen: Die Anzeigenstatistik zählt Taten dort, wo sie GESCHEHEN, nicht dort, wo Betroffene wohnen. Bezirke mit Bahnhöfen, Ausgehvierteln und vielen Besuchern sammeln darum mehr Anzeigen, ohne dass eine Wohnstraße ein paar Ecken weiter deshalb anders wäre. Innerhalb eines Bezirks ist der Unterschied zwischen einem belebten Knotenpunkt und einer Seitengasse meist größer als der zwischen zwei Bezirken.
Wie gut sind die Öffis in Mariahilf?
Öffentliche Anbindung in Mariahilf: Mäßig (3.9/10) – gemessen an der Nähe zu U-Bahn, Bim und Bus (Wiener Linien).
Ist Mariahilf laut?
Ruhe in Mariahilf: Gut (6.5/10), gemessen an der Verkehrslärm-Belastung. 32 % der Bezirksfläche liegen über der 55-dB-Schwelle, die lauteste Kante bei rund 75 dB. Die stärkste einzelne Quelle ist die Gumpendorfer Straße. Die verkehrsstärksten benannten Achsen hier, nach amtlicher Jahresverkehrsmenge: Getreidemarkt (rund 50 992 Kfz/Tag) · Opernring (rund 21 528 Kfz/Tag) · Gumpendorfer Straße (rund 17 831 Kfz/Tag). Unter 55 dB kartiert die amtliche Karte nichts — „nicht kartiert" heißt also nie „still".
Wie heiß wird Mariahilf im Sommer?
Im Sommer ist Mariahilf hitzeanfällig — wärmer als der Wiener Durchschnitt. Hitze-Index 67 von 100 (Wiener Mittel 57), modelliert. Dichte, geschlossene Bebauung speichert die Tageswärme und gibt sie nachts nur langsam ab; kühlendes Grün ist knapp. Das ist ein MODELLIERTER Wert (aus Bebauung, Dichte, Grün, Straßenbäumen, Wassernähe und Höhenlage, abgeglichen mit der Klimaanalysekarte der Stadt Wien), kein gemessener Temperaturwert und keine Zahl an Hitzetagen. Innerhalb eines Gebiets streut es stark: ein begrünter Innenhof und eine baumlose Gasse ein paar Meter weiter sind nicht dasselbe.
Wie grün ist Mariahilf?
Grünflächen in Mariahilf: Mäßig (3.0/10), Grünanteil rund 4.5 %. Für größere Parks sind die Wege hier eher etwas länger.
Für wen eignet sich Mariahilf?
Am ehesten für alle, die eine sichere Gegend und gute Luft schätzen. Weniger ideal, wenn ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ganz oben auf deiner Liste steht — das ist hier der Kompromiss.
Ist Mariahilf teuer?
Richtwerte für Mariahilf: Miete rund €22/m², Kauf rund €9 500/m² (indexierte Orientierung). Leistbarkeit im Living Score: Wenig.
Wie heißt der 6. Bezirk in Wien?
Der 6. Wiener Gemeindebezirk heißt Mariahilf (Postleitzahl 1060).
Welche Postleitzahl hat der 6. Bezirk?
Der 6. Bezirk (Mariahilf) hat die Postleitzahl 1060.
Ist Mariahilf ein guter Bezirk zum Wohnen?
Mariahilf ist ein solider Wohnbezirk (Living Score 72/100): stark bei Sicherheit und Luftqualität, schwächer bei Leistbarkeit. Ob er „gut“ ist, hängt davon ab, was dir wichtig ist.
Ist Mariahilf gefährlich?
Mariahilf gilt insgesamt als sicher (Sicherheit 7.5/10 nach der Anzeigenstatistik). Wie überall ist rund um große Plätze und Bahnhöfe mehr los; die Wohnstraßen sind ruhiger. Ein Orientierungswert für die Gegend, keine Adressaussage.
Welche Bauweise prägt Mariahilf?
In Mariahilf: Das Straßenbild besteht fast durchgehend aus Gründerzeit-Zinshäusern. Laut der amtlichen Bautypologie der Stadt Wien sind rund 75 % der Wohngebäude hier Gründerzeit-Zinshäuser (1848–1918). Wie eine einzelne Wohnung geschnitten ist, hängt vom jeweiligen Haus ab.