
Kommt die Sonne
an dein Fenster?
Sonnenkarten hören an der Hausmauer auf — Azima rechnet als Einziger weiter, durchs Fenster bis auf den Boden, Zimmer für Zimmer: für deine Adresse, aus deinem Grundriss und den gemessenen Höhen der Nachbarhäuser.
Prüfen kostenlos · Bericht als PDF 9,50 € · Beispiel ansehen (PDF)
Einen Bericht gratis:
Azima ist der Licht-Check für Wien: ein Werkzeug im Browser, das für eine Adresse aus dem amtlichen Wiener Dachmodell rechnet, wann direkte Sonne ans Fenster kommt — je Geschoß und Himmelsrichtung und, mit Grundriss, je Raum. Der Grundriss kann als PDF, OpenImmo, IFC oder als Bild aus dem Inserat kommen; gelesen wird alles auf dem eigenen Gerät.
Was man bei der Besichtigung nicht sieht
Eine Wohnung sieht man zwanzig Minuten lang — an einem Tag, zu einer Uhrzeit.

Was die Sonne dort im Winter tut, entscheiden die Häuser gegenüber — und das sieht man von drinnen nicht. Gerechnet für die Schrankgasse 10, 2. Stock, Fenster nach Westen: dieselbe Zeichnung steht auf Seite 4 des Beispielberichts.
Sonnenfenster gegen den gemessenen Horizont der Nachbarhäuser · ohne Vorhänge
Woraus die Antwort besteht
Wien, Schicht für Schicht.
Derselbe Ausschnitt, 220 × 220 m um die Schrankgasse 10 — jede Ebene aus der Datei gezeichnet, die das Werkzeug lädt. Azima deckt eine Stadt ab und kann darum für jede Adresse sagen, wie viele der verschattenden Nachbarn eine amtlich gemessene Traufhöhe haben. Wo dieser Anteil zu dünn ist, kommt keine Zahl.
- 232 661Bäume mit Höhe und Krone
- LOD2.1amtliches Dachmodell: Traufe und First, gemessen
- 172 296öffentliche Leuchten
- 27 506Flugpositionen über 76 Tage
Stadt Wien – data.wien.gv.at, CC BY 4.0 · OpenStreetMap (ODbL) · eigene ADS-B-Messreihe · Sonnenstand astronomisch
Der Bericht
Stunden direkte Sonne, für jedes Zimmer.
Azima ist der einzige, der aus deinem Grundriss einen 3D-Raum baut und ihn mit den amtlichen Daten der Stadt verrechnet — ohne Scan, ohne Termin, im Browser. Den Grundriss aus dem Inserat einfügen — als Bild mit Strg+V, oder als PDF, OpenImmo-Export oder IFC-Modell auf die Seite ziehen. Gelesen wird im Browser, hochgeladen wird nichts; danach bekommt jeder Raum seine eigenen Sonnenstunden, über das Jahr, als PDF.
Alles, was auf den Blättern steht (12)
So läuft es ab, Schritt für Schritt
Was Azima nicht aus dem Bild übernimmt, ist die Lage der Räume zueinander — die Zeichnung zeigt die erkannten Räume mit ihren Namen und Flächen in einer gesetzten Anordnung. Was die Erkennung nicht sicher liest, bleibt leer und wird gesagt; erfunden wird kein Raum.
Deine Adresse prüfen → · Beispiel ansehen (PDF) · Preise: Check kostenlos, Bericht 9,50 €, Premium 39 € im Monat
Warum es Azima gibt
Nach 14 Jahren Wien sieht man eine Stadt anders.
Ich lebe seit 14 Jahren in Wien. Irgendwann sieht man nicht mehr einfach ein Haus. Man sieht die Farbe einer alten Fassade. Die dunklere Sockelzone. Die Tiefe einer Fensterlaibung. Die Baumkronen über einer Gasse. Den Unterschied zwischen Sonne und Schatten.
Man lernt irgendwann nicht nur, wo Wien ist. Man lernt, wie sich Wien anfühlt.
Technisch ist es heute relativ einfach, eine Stadt digital abzubilden. Aber eine vermessene Stadt ist noch keine Stadt, die sich richtig anfühlt. Ich will keine digitale Stadt bauen, die nur korrekt aussieht. Ich will eine, die sich nach Wien anfühlt.
Lucas Moreira Jakubeitbaut Vienna Living Map und Azima, in Wien
Aus dem Gründungstext von Vienna Living Map, zu der Azima gehört.
Für wen
Für Makler und Bauträger → · Vor dem Wohnungskauf → · Welche Zimmerpflanze passt zu deinem Fenster? →
Häufige Fragen
Was ist Azima?
Azima ist der Licht-Check für Wien: ein Werkzeug im Browser, das für eine Adresse aus dem amtlichen Wiener Dachmodell rechnet, wann direkte Sonne ans Fenster kommt — je Geschoß und Himmelsrichtung und, mit Grundriss, je Raum. Prüfen ist kostenlos; der Bericht als PDF kostet 9,50 €. Es gehört zu Vienna Living Map und läuft ohne Konto.
Wie viel direkte Sonne hat eine Wohnung in Wien?
Das hängt weit weniger an der Himmelsrichtung als daran, was gegenüber steht. In einer engen Gründerzeit-Gasse liegt eine Südwohnung früh am Nachmittag im Schatten, während der vierte Stock im selben Haus die Sonne noch stundenlang hat. Der Licht-Check rechnet den echten Verbauungshorizont rund um eine Adresse — für jede Himmelsrichtung die Höhe, über die die Sonne erst hinweg muss — und hält die Sonnenbahn des Tages dagegen.
Auf welchen Daten beruht das?
Die Gebäudehöhen kommen aus dem Generalisierten Dachmodell der Stadt Wien (LOD2.1, CC BY 4.0) — Traufe und First, gemessen statt geschätzt. Wo es fehlt, zählt ein OpenStreetMap-Eintrag. Das Gelände kommt aus dem Copernicus-Höhenmodell, der Sonnenstand aus der Astronomie. Geraten wird nichts.
Was passiert, wenn die Datenlage nicht reicht?
Dann kommt keine Zahl, sondern der Grund samt Abdeckung. Eine erfundene Stunde Sonne ist schlimmer als keine Auskunft, weil danach niemand mehr der richtigen glaubt.
Macht das Stockwerk einen Unterschied?
Einen großen. Sonnenkarten hören an der Hausmauer auf; hier läuft die Rechnung daran hoch. In einer tiefen Gasse erreicht die flache Wintersonne das Erdgeschoß nie und läuft weiter oben trotzdem über die Nachbardächer — dieser Unterschied wird aus denselben echten Gebäudehöhen gemessen, und der Check sagt, ob es ihn an dieser Adresse gibt.
Kann ich meinen Grundriss hochladen?
Ja — und er bleibt auf deinem Gerät. Das PDF des Verkaufsplans, einen OpenImmo-Export, ein IFC-Modell oder ein Bild des Plans auf die Seite ziehen oder einfügen: gelesen wird im Browser, Raum für Raum, mit einer Probe, ob die Flächen die angegebene Wohnfläche ergeben. Danach kennt der Check die Räume und rechnet die Sonnenstunden für jeden Stichtag über das Jahr. Es gibt keinen Upload, keinen Endpunkt, kein Konto. Nachprüfbar im Netzwerk-Tab: es geht nichts hinaus.
Kann ich einen Grundriss von willhaben einfügen?
Ja, als Bild. Den Grundriss im Inserat kopieren oder als Screenshot sichern und in Azima mit Strg+V (Mac: Cmd+V) einfügen — oder die Bilddatei auf das Ablagefeld ziehen. willhaben ist dabei nur ein Beispiel: jedes Inseratsbild, jeder Scan geht denselben Weg, und es besteht keine Verbindung zu einem Portal. Das Bild wird auf deinem Gerät gelesen und nie hochgeladen; danach lassen sich die erkannten Räume korrigieren.
Wie genau sind Räume aus einem Bild?
Raumnamen liest die Texterkennung im Browser. Stehen die Quadratmeter lesbar im Bild, gelten sie. Sind die Ziffern zu klein — bei Bildschirmfotos aus Inseraten die Regel — werden die Räume als Felder zwischen den Wänden aus der Zeichnung gemessen und über die Wohnfläche des Inserats in Quadratmeter umgerechnet. Große Räume lagen im Test wenige Prozent neben der Planangabe, kleine Kammern deutlich weiter; das steht so im Ergebnis, und unter „Stimmt etwas nicht? Räume korrigieren" lässt sich jede Zahl ändern. Die Lage der Räume zueinander wird nicht aus dem Bild übernommen.
Kann ich das Ergebnis speichern?
Ja, als echtes PDF. Aus dem Licht-Check ein Kurzblatt: Adresse und Stunden, der gemessene Horizont als Zeichnung (die Dachlinie ringsum, die Sonnenbahn darüber), der Jahresverlauf, die Sonnenlast je Raum, das Umfeld, der Fluglärm, die Datenlage und die Grenzen der Rechnung. Aus der Bühne dazu der Bericht mit rund 17 Seiten. Beides entsteht im Browser, es wird also nichts verschickt. Die Grenzen reisen absichtlich mit: ein Blatt wird weitergegeben und steht später ohne die Seite da, die es erklärt hat.
Verlässt meine Adresse das Gerät?
Sie geht für die Nachbarhäuser an OpenStreetMap — und sonst nirgendwohin. An diese Seite geht nichts zurück, das Ergebnis bleibt auf dem Gerät. Nachprüfbar im Netzwerk-Tab.
Was kostet der Licht-Check?
Prüfen kostet nichts — kein Konto, keine Anmeldung, kein Tracking. Der Bericht als PDF mit deinem Grundriss kostet 9,50 € (Beta-Preis, nach der Beta 19 €) einmalig; Premium für Makler und Bauträger 39 € im Monat, Berichte ohne Grenze. Vorschau kostenlos: alle Seiten, Stunden für ein Zimmer an einem Tag. Vienna Living Map bleibt frei.
Quellen: Stadt Wien — Generalisiertes Dachmodell LOD2.1 (CC BY 4.0) · OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL) · Copernicus-Höhenmodell · Sonnenstand astronomisch gerechnet. Es ist eine Rechnung, kein Gutachten: über Vorhänge, die Hofseite oder einen Balkon über deinem Fenster sagt sie nichts. Kein Nachweis nach § 106 BO Wien / OIB-RL 3 und keiner nach ÖNORM EN 17037 — deren Schwellen dienen der Einordnung.
Hat etwas gefehlt? Eine Zeile an [email protected] genügt.
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