So funktioniert die Vienna Living Map
Kaum eine Wohn-Plattform zeigt, wie ihre Bewertungen entstehen. Hier steht die ganze Maschine: welche offenen Daten hineinfließen, was die KI darf — und was nicht.
VLM ist in drei Ebenen gebaut. Vorne das, was man bedient: eine Suche, eine Karte, der Vergleich. Dahinter die Engines — Score, Atmosphären-Fingerabdruck, Licht, Story. Und darunter das Fundament: Daten-Fabriken, Cron-Jobs und Prüfungen, die alles speisen. Jeder Baustein hat einen ehrlichen Rückfall — fällt etwas aus, bleibt die App nutzbar.
Die Prinzipien dahinter
Gemini macht aus „ruhig, grün, mit Hund" Gewichte und aus Fakten Sprache. Es rankt nie und erfindet nie einen Score — die Zahlen bleiben die Wahrheit.
Sechs Dimensionen, sechs Perspektiven, dieselbe Formel für Adresse, Grätzl und Bezirk. Gleiche Eingabe, gleiches Ergebnis — eingefroren durch Golden-Tests.
Fehlendes Wissen ist eine Datenlücke, kein Prompt-Problem. Heurigen, Bäume, Märkte, Bauklassen: kuratierte offene Daten statt Vermutungen.
Alles Endliche wird beim Build vorgerechnet und als statische Dateien ausgeliefert — schnell, konsistent, in App, PDF und Vergleich identisch.
Favoriten, Tagebuch und Verlauf bleiben am Gerät. Kein Cookie-Banner, weil es nichts zu bannern gibt; Statistiken sind anonym und k-anonymisiert.
KI weg → deterministischer Text. Foto weg → Farbkomposition. Ein Datensinn fehlt → wird benannt, nie gefälscht.
Die Datenquellen
Stadt Wien Open Government Data, OpenStreetMap, GeoSphere Austria, Statistik Austria und die Wiener Linien — zusammen 42 570 Datenpunkte für 23 Bezirke und 99 Grätzl, laufend per Cron aktualisiert. Jede Quelle ist in der Methodik benannt; gescrapt wird nichts.
Was von selbst läuft
Häufige Fragen
Wie entsteht der Living Score?
Aus sechs Dimensionen (Öffis, Sicherheit, Grünflächen, Ruhe, Luftqualität, Leistbarkeit), gewichtet nach der gewählten Perspektive. Die Formel ist deterministisch und für Adresse, Grätzl und Bezirk dieselbe — KI ist daran nicht beteiligt.
Erfindet die KI Bewertungen oder Orte?
Nein. Die KI übersetzt nur: Wünsche in Gewichte, Zahlen in Sprache. Sie erfindet keine Scores, keine Orte, keine Distanzen — und wo Daten fehlen, sagt VLM das offen.
Welche Daten stecken in VLM?
Offene Daten der Stadt Wien, OpenStreetMap, GeoSphere Austria, Statistik Austria und der Wiener Linien — 42 570 Datenpunkte, per Build-Skripten und Cron-Jobs aktualisiert. Keine Inserate, kein Scraping.
Warum gibt es keinen Cookie-Banner?
Weil VLM ohne Cookies, Konto und Tracking arbeitet. Favoriten und Verlauf bleiben im Browser; die öffentliche Statistik ist anonym und zeigt Muster erst ab fünf Personen.
Was passiert, wenn Daten fehlen?
Jeder Baustein hat einen ehrlichen Rückfall: Ist die KI nicht erreichbar, erscheint der deterministische Text. Fehlt ein Foto, zeigt VLM eine Farbkomposition aus dem Fingerabdruck. Fehlt ein Datensinn, wird das benannt — nie durch eine erfundene Zahl ersetzt.
Ist die Vienna Living Map kostenlos?
Ja — kostenlos, werbefrei und ohne Anmeldung, in Deutsch und Englisch.