Durch ein Viertel, das noch entsteht
Nordbahnviertel und Freie Mitte — neues Wohnen mit Park
Neue Wohnzeilen, ein großer wilder Park in der Mitte, am Rand die Kräne: das Nordbahnviertel ist Wien im Werden. Diese Runde geht vom fertigen Teil durch die Freie Mitte bis dorthin, wo noch gebaut wird.
Die Karten-App navigiert nur zum Startpunkt — die kuratierte Route folgt in der Vienna Living Map. Das GPX mit der exakten Route herunterladen.
Man startet an einem schon bewohnten Straßenzug, geht durch den Rudolf-Bednar-Park und die bewusst wild belassene Freie Mitte, bis zwischen den fertigen Häusern die ersten Baukanten auftauchen. Kein Weg für Hochglanz, sondern einer, der ehrlich fragt, wie sich Alltag anfühlt, wenn ein Teil der Nachbarschaft noch Baustelle ist — und dafür ein großer Park schon vor der Tür liegt. Wer viel Grün und ein Viertel im Werden mag, bekommt hier einen Vorgeschmack aufs eigene Ankommen.
Für wen ist dieser Weg?
Ein Weg für Familien und Homeoffice-Suchende, die viel Grün und einen ruhigen Arbeitsplatz zu Hause wollen und mit einem Viertel im Werden leben können. Man spürt hier, wie nah Alltagsgrün und Zwischenzustand beieinanderliegen — der Park vor der Tür, die Baustelle eine Zeile weiter.
Gut zu wissen
Ein Teil des Viertels ist noch Baustelle: Wer heute einzieht, lebt ein paar Jahre mit Kränen und Baulärm nebenan, bis der Endausbau steht.
Und die „Freie Mitte" ist bewusst wild, kein gepflegter Park. Das ist für die einen Naturnähe, für die anderen ein schwer zugänglicher Zwischenraum.
Der Weg in Kapiteln
- 1Der fertige Rand
Hier steht das Viertel schon: Wohnzeilen, Erdgeschoße mit Läden und Lokalen, Menschen unterwegs. Man sieht auf einen Blick, ob das Neue schon lebt — oder ob die Geschäftsflächen noch leer sind.
- 2Der Rudolf-Bednar-Park
Der erste große Park mitten im Viertel: Rasen, Spielplätze, Wasserläufe. Ein Alltagsgrün, das nicht nachträglich hineingezwängt wurde, sondern von Anfang an mitgeplant war.
- 3In die Freie Mitte
Der große, bewusst wild belassene Park im Herzen des Viertels — hohe Gräser, alte Gleisreste, kaum gestaltet. Man muss mögen, dass Natur hier nicht Rasenkante heißt, sondern Wildnis mitten in der Stadt.
- 4An die Baukante
Am Rand wird noch gebaut: Kräne, Bauzäune, Rohbauten neben fertigen Häusern. Wer hier heute wohnt, lebt ein paar Jahre mit Baustelle nebenan — dafür wächst das Viertel um einen herum weiter.
- 5Ruhe fürs Homeoffice
Zurück durch die Wohnzeilen: abseits der Achsen wird es ruhig, viele Wohnungen schauen in begrünte Höfe. Ob die helle, stille Seite reicht, um zu Hause konzentriert zu arbeiten, spürt man erst vor Ort.
Was unterwegs spürbar wird
Wohnlagen entlang des Weges
Die Weg-Kennzahlen bleiben getrennt vom Living Score — jedes Grätzl behält seinen eigenen.
Methodik & Ehrlichkeit
Die Linie ist der kürzeste Fußweg über das reale Wiener Gehnetz (OpenStreetMap, ODbL) zwischen handgesetzten Wegpunkten — echte Straßen und Parkwege, keine geschätzte Geometrie. Distanz und Schrittzahl folgen aus der gemessenen Länge (typische Schrittlänge 0,75 m, als Bandbreite). Grünanteil und Straßenbäume sind entlang der Linie aus offenen Daten abgelesen; die Nähe zu Hauptstraßen ist ein räumlicher Proxy aus der Straßenklasse, kein gemessener Lärmwert. ZEITKRITISCH: Der Bauzustand des Viertels ändert sich laufend — welche Baufelder fertig sind und wo noch Kräne stehen, ist vor Ort zu prüfen; Planzahlen (Wohnungen, Grünfläche) sind Ziele, keine Ist-Aufnahme. Bewusst NICHT enthalten: Baustellen-Lärm/-Dauer, fertige Schul-/Kindergarten-Infrastruktur, Höhenprofil.
Häufige Fragen
Wie lang ist der Spaziergang?
Rund 3,3 km — je nach Schrittlänge etwa 4 100–4 600 Schritte. Reine Gehzeit ungefähr 44 Minuten, mit einer Pause im Park eher 66. Flach, ohne nennenswerte Steigung.
Ist das Viertel schon fertig?
Nein — gebaut wird in Etappen. Teile sind bewohnt und belebt, an anderen Baufeldern stehen noch Kräne. Genau diesen Zwischenzustand schaut die Runde an; der aktuelle Stand ändert sich, also vor Ort prüfen.
Ist der Weg mit Öffis erreichbar?
Ja: die S-Bahn (Traisengasse) und die Straßenbahn liegen am Rand des Viertels, der Praterstern mit U1/U2 und S-Bahn ist wenige Minuten entfernt. Ins Zentrum ist man rasch.